Fugitive Motel
Live aus den Pandemonium Söhlde

Tunng – It’s because… we’ve got hair

Solltes es Stammbesucher dieses wenig durchdachten Projektes geben, werden diese am heutigen Tag schockiert festgestellt haben, dass dieser Blog ein neues Design verpasst bekommen hat. Vielleicht sind dem einen oder anderen ja auch  Brötchenbröcken aus dem Mund gefallen beim bloßen Anblick der dunklen Pracht. Ein Spruch so alt, wie meine Internetauftritte: das Fugitive Motel ist zur dunklen Seite übergetreten und da bleibt’s auch. Ist doch alles schick. Der Maßanzug aus Singapur sitzt und wackelt nicht, anders als der Wackeldackel, aber der ist ja auch zum Wackeln da. Hin und Her und so. Ein freundliches Nicken und keim Rumgezicke für 20 Jahre und irgendwann bricht der Kopf ab und dann weiß keiner, wie das passieren konnte… Doch, Plastiktermiten…

Aber das ist jetzt auch wirklich ganz egal. Ich berichte jetzt lieber über einen Traum, den ich heute morgen kurz vor dem zweiten Aufstehen hatte. Ja, ich habe eine freie Woche und das kann nicht oft betont werden, damit alle ganz furchtbar neidisch werden und mich auf der Straße und im Bus grimmig angucken oder auch anspucken. Da hört der Spaß dann aber auch wirklich auf. Anyhow, es war eine Art Fernsehtraum. Alles war von dieser unseglichen Abschlußklassen-Scheiße  inspiriert, die es meins Wissens noch immer auf Viva gibt. Ich hab das seit Jahren nicht gesehen, umso seltsamer dass es mich in meinem Unterbewusstsein wieder packt und durchschüttelt. Das Thema meines Traums war aber kein Schulalltag (woebei mein Schullaltag immer anders aussah, als der in der  Pro7 AK), sondern das Leben und Lieben innerhalb einer MC-Donnald’s-Filliale. Ich selbst habe auch mitgespielt. Ich war gerade gekündigt worden und machte jetzt meine Arbeit nicht mehr besonders motiviert. Das restliche Küchenpersonal kam kaum noch hinterher. Aus irgendwelchen Gründen brut ich auch keine Rinder-Buletten, sondern Salamischeiben. Das half auch nicht wirklich weiter, weil’s gar nicht bestellt worden war und erst recht nicht im Menü stand. Es kristallisierte sich recht schnell heraus, dass ich selbst in den Shows, die von meinem eigenen Hirn produziert wurde, die Idiotenrolle zugewiesen bekommen hatte. Es gab in dem Traum auch ein Liebespaar. Es zündete ein Haus an, vermutlich das vom Fillialleiter, weil er mich gekündigt hatte. Das ist alles, was ich noch weiß… Und es ist alles, was ich jemals wissen wollte…

Heute ist noch mehr passiert… aber ich bin erschöpft und alt… Deshalb jetzt für euch die wunderbaren Tunng und ich hoffe auf eine Fortsetzung heute Nacht…

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